Tag 9, 15. Februar

  • Martin Ponsiluoma beendet die Medaillen-Diät des schwedischen Biathlon-Teams mit einem fehlerlosen Überraschungs-Sieg im Verfolgungs-Rennen der Männer - dabei hat der 30-Jährige seit drei Jahren kein Weltcuprennen mehr gewonnen.
  • Mit zwölf bzw. 16 Jahren Abstand erhalten die deutsche Biathlon-Staffel und der Franzose Martin Fourcade in einer Zeremonie in Antholz Goldmedaillen für Sotschi 2014 und Vancouver 2010, weil der Russe Jewgeni Ustjugow nachträglich wegen Dopings disqualifiziert worden ist.
  • Der Sieg der norwegischen Langlaufstaffel ist für Schlussläufer Johannes Høsflot Klæbo ein besonderer, denn mit seinem neunten Karriere-Gold avanciert er zum erfolgreichsten Winter-Olympioniken der Geschichte. Und Klæbo hat noch zwei Rennen vor sich ...
  • Die Italienerin Federica Brignone krönt sich mit ihrem Sieg im Riesenslalom zur Alpin-Königin von Bormio, vor der die beiden zeitgleichen Silber-Gewinnerinnen Sara Hector aus Schweden und Thea Louise Stjernesund aus Norwegen im Zielraum auf die Knie fallen. Nach dem ersten Durchgang noch auf Rang zwei, wird die Münchnerin Lena Dürr am Ende nur Neunte.
  • Ohne Schießfehler stürmt die Italienerin Lisa Vittozzi zu Gold im Verfolgungsrennen der Biathletinnen, während Franziska Preuß auf der Jagd nach ihrer ersten Einzelmedaille erneut im letzten Schießen scheitert: Zwei Strafrunden bedeuten am Ende nur Platz sechs.
  • Der kanadische Freestyler Mikael Kingsbury holt sich nach Silber im Einzelwettbewerb Gold im Dual Moguls, die fünfte Olympia-Medaille seiner Karriere.
  • Nur an Nummer 13 gesetzt, gewinnen die Briten Charlotte Bankes und Huw Nightingale den Mixed-Wettbewerb im Snowboard-Cross. Es ist das erste Gold im Schnee für das Vereinigte Königreich in 102 Jahren Winter-Olympia-Geschichte. 
  • Weltrekordlerin Femke Kok beschert der Eisschnelllauf-Nation Niederlande das erste Gold der olympischen Geschichte über 500 m mit olympischem Rekord. Silber holt ihre Landsfrau Jutta Leerdam - es ist die Umkehrung des Ergebnisses über 1000 m.
  • Dank des erneut überragenden Einzel-Olympiasiegers Matt Weston gewinnt Großbritannien den erstmals ausgetragenen Mixed-Team-Wettbewerb im Skeleton zusammen mit Partnerin Tabitha Stoecker. Für Deutschland gibt es erneut Silber und Bronze durch Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer.
  • Mit einem norwegischen Doppelsieg endet die olympisches Premiere der Skispringerinnen von der Großschanze. Anna Odine Stroem gewinnt dank besserer Haltungsnoten ihr zweites Einzel-Gold vor Eirin Maria Kvandal, während die Weltcup-Beste Nika Prevc mit Bronze vorlieb nehmen muss. Zum ersten Mal seit der Olympiapremiere 2014 bleiben die deutschen Springerinnen medaillenlos.
  • Keine Chance für die deutschen Eishockey-Cracks, die gegen die USA mit 1:5 ihre zweite Vorrunden-Niederlage einstecken müssen und damit die direkte Viertelfinal-Qualifikation verspielen.