Die Schweizer Freestylerin Mathilde Gremaud schnappt wie schon vier Jahre zuvor Chinas Superstar Eileen Gu die Goldmedaille im Slopestyle weg.
Zweites Gold für den Schweizer Abfahrer Franjo von Allmen, aber in der neuen Team-Kombination ist es nicht er, sondern sein im Weltcup noch siegloser Team-Kollege Tanguy Nef, der mit der besten Zeit im Slalom den Olympiasieg garantiert. Dahinter sorgen Marco Odermatt und Loic Meillard für einen Schweizer Doppelsieg. Im Februar sind von Allmen und Meillard noch gemeinsam Weltmeister geworden.
Nach dem japanischen Doppelsieg im Big Air der Männer holt Snowboarderin Kokomo Murase auch das Frauen-Gold nach Japan - als Nachfolgerin der zweimaligen Olympiasiegerin Anna Gasser (Österreich), die auf Platz acht landet.
Gleichsam aus dem Nichts springt der Oberstdorfer Philipp Raimund zum Olympia-Gold auf der Normalschanze. Der 25-Jährige hat zwar noch nie im Weltcup gewonnen, liegt aber mit 102,0 und 106,5 m in beiden Durchgängen vorn. Auch die anderen Medaillen gehen nicht an Favoriten: Silber gewinnt der Pole Kacper Tomasiak; Bronze teilen sich Ren Nikaido (Japan) und Gregor Deschwanden (Schweiz).
Ein Doppelsieg über 1.000 m beendet die Medaillen-Diät der Niederlande im Eisschnelllaufen: Die sechsfache Weltmeisterin Jutta Leerdam siegt in olympischer Rekordzeit vor Femke Kok und der japanischen Titelverteidigerin Miho Takagi.