Ski-Crosserin Daniela Maier hat dem darbenden Deutschen Skiverband die zweite Goldmedaille dieser Winterspiele beschert. Die 24-Jährige blieb von der Platzierungsrunde bis zum Finale in allen Rennen ungeschlagen. Weltmeisterin Fanny Smith aus der Schweiz, gemeinsam mit Maier nach einem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes Dritte bei Olympia 2022, und die favorisierte Titelverteidigerin Sandra Näslund aus Schweden mussten mit Silber und Bronze zufrieden sein.
Johannes Dale-Skjevdal bleibt im Massenstart-Rennen als einziger Biathlet fehlerfrei und beschert Norwegen drei Tage vor Schluss das 17. Gold - Rekord. Silber gewinnt sein Landsmann Sturla Holm Lægreid. Beim Kampf um Bronze lässt sich Philipp Horn noch von dem Franzosen Quentin Fillon Maillet einfangen.
US-Snowboarder Alex Ferreira krönt sich nach Silber 2018 und Bronze 2022 zum König der Halfpipe von Livigno.
Eissschnellläuferin Antoinette Rijpma-de Jong gewinnt mit sechs Hundertstel Sekunden Vorsprung Gold über 1500 m vor Ragne Wiklund aus Norwegen, nachdem die Niederländerinnen bereits über 500 m und 1000 m siegreich waren.
Südkoreanischer Doppelsieg im Short-Track der Frauen über 1500 m: Kim Gil-li, Olympia-Neuling, entthront Choi Min-jeong, Olympiasiegerin 2018 und 2022.
Einen noch größeren Wachwechsel markiert der Sieg der Niederländer über Südkorea in der 5000-m-Staffel der Männer - das fünfte Gold für Oranje auf der Kurzbahn bei diesen Winterspielen. Und das dritte Gold für Jens van’t Wout, der das Finale auf den letzten beiden Runden in unwiderstehlichem Stil entscheidet.