2014: Bronze. 2018: Silber. 2022: Gold. 2026: Skandal. Schwedens Curler kassieren gegen die Schweiz ihre sechste Niederlage in der Vorrunde und haben damit keine Halbfinal-Chance mehr. Offenbar haben ihnen die Betrugsvorwürfe gegen Kanada in erster Linie selbst geschadet.
Dem Norweger Jens Lurås Oftebro gelingt es als erst zweitem Kombinierer in der Geschichte, sowohl von der Normalschanze als auch von der Großschanze Gold zu holen. Die deutschen Kombinierer bleiben nach schlechten Sprungergebnissen erstmals seit 2010 ohne Einzelmedaille.
Trotz zweier Nachlader im letzten Schießen verteidigt Frankreichs Schlussläufer Eric Perrot die Führung in der Biathlon-Staffel gegen den fehlerlosen Norweger Vetle Sjåstad Christiansen. Die deutsche Staffel landet hinter Schweden auf Platz vier und bleibt damit wie vier Jahre zuvor ohne Medaille.
Italiens Eisschnellläufer deklassieren im Finale der Team-Verfolgung die Weltrekordler aus den USA um rund viereinhalb Sekunden. Bei den Frauen wiederholten die Kanadierinnen ihren Olympiasieg von Peking vor den Niederlanden.
Der norwegische Freestyler Tormod Frostad gewinnt mit dem letzten Sprung des Abends einen spektakulär Big-Air-Wettbewerb gegen den US-Amerikaner Mac Forehand.
Johannes Lochner fängt nach einer überragenden Weltcup-Saison mit 35 Jahren seinen Lebenstraum vom Olympiagold ein. Im Zweierbob erbeuten die Deutschen wie schon in Peking den kompletten Medaillensatz. Titelverteidiger Francesco Friedrich, der mit seinem Vorgänger Andre Lange (vier Gold, ein Silber) gleichgezogen ist, bleibt mit 1,34 Sekunden Rückstand Silber. Bronze geht an Adam Ammour.