Das Olympische Programm in Rio

Für Rio de Janeiro ist das Programm wieder auf 28 Sportarten erweitert worden. So viele "sports" (nach IOC-Lesart werden nicht die Sportarten selbst gezählt, sondern die zuständigen Fachverbände) gab es zuletzt 2008 in Peking. Für London 2012 wurde das Programm auf 26 Sportarten reduziert.

Die Zahl der Wettbewerbe wurde hingegen gegenüber London nur leicht von 302 auf 306 erhöht.

Neue Sportarten in London sind Rugby - allerdings nur eine verkleinerte Variante mit Siebener-Teams - und Golf. Wirklich "neu" sind beide aber nicht bei Olympia: "Großes" Rugby gab es bereits bei den Spielen 1900 bis 1924 zu sehen; auch Golf stand schon 1900 und 1904 auf dem Programm.

Sportarten
28
Wettbewerbe
306
davonMänner161

Frauen136

Mixed3

offen6

Änderungen in den Wettbewerben:
  • Im Fechten muss alle Spiele wieder reihum jeweils eine Waffe ohne Teamwettbewerb auskommen. Diesmal trifft es Herren-Säbel und Damen-Florett.
  • Hockey-Matches dauern erstmals 4 mal 15 statt 2 mal 35 Minuten.
  • Der Moderne Fünfkampf geht jetzt über zwei Tage. Am ersten Tag findet eine Platzierungsrunde im Fechten statt. Am zweiten, dem Finaltag, geht es Schlag auf Schlag mit Schwimmen, Fechten (Bonusrunde), Springreiten und der Kombination aus Schießen und Laufen.
  • Im Ringen gibt es einheitlich sechs Gewichtsklassen, also zwei mehr für Frauen, eine weniger für Männer; insgesamt macht das jeweils sechs Wettbewerbe im Freistil für Frauen und Männer sowie sechs im griechisch-römischen Ringkampf (nur Männer). Laut den reformierten Regeln dauern Kämpfe zwei mal drei Minuten und enden vorzeitig bei Schultersieg oder wenn einer der Ringer acht (griechisch-römisch) bzw. zehn (Freistil) Punkte erzielt hat.
  • Beim Schießen zählen die Qualifikations-Ergebnisse nicht mehr für das Finale.
  • Im Segeln gibt es zwei neue Boote: 49er FX (Zwei-Frauen-Jolle) und Nacra 17 (Katamaran, Mixed) ersetzen die Kielboot-Klassen Star und Elliot 6. Damit gibt es fünf Wettbewerbe für Männer, vier für Frauen und erstmals seit 1988 wieder einen Mixed-Wettbewerb.