Tag 7, 13. Februar

  • Drittes Rennen, dritter Sieg für Norwegens Langlauf-Dominator Johannes Høsflot Klæbo. Macht insgesamt acht Karriere-Goldmedaillen und damit genauso viele wie die erfolgreichsten Winter-Olympioniken Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Ole Einar Bjørndalen. Über 10 km Freistil hat der 30-Jährige allerdings bis dato noch nicht gewonnen.
  • Die Australierin Josie Baff holt Gold im Snowboard-Cross vor zwei Olympiasiegerinnen, der Tschechin Eva Adamczyková (2014) und Michela Moioli aus Italien (2018).
  • Viertes Karriere-Gold für den französischen Biathleten Quentin Fillon Maillet, der den Sprint über 10 km klar vor den Norwegern vor den Norwegern Vetle Sjaastad Christiansen und Sturla Holm Lægreid gewinnt. Philipp Nawrath macht an seinem 33. Geburtstag drei Schießfehler: Platz 26.
  • Generationswechsel: Einen Tag, nachdem die tschechische Eisschnelllauf-Ikone und dreimalige Olympiasiegerin Martina Sáblíková (38) ihr olympisches Abschiedsrennen über 5000 m betritten hat, gewinnt ihr Landsmann Metoděj Jílek (19), ein häufiger Trainingsgast in Inzell, über 10000 m Gold.
  • Der Australier Scotty James verpasst auch bei seinem dritten olympischen Medaillengewinn in der Halfpipe Gold. Wie in Peking findet der inzwischen 31 Jahre alte Snowboarder seinen Meister in einem Japaner, diesmal ist es der Weltcup-Erste Yuto Totsuka, der mit zwei Triple Corks hintereinander begeistert.
  • Skeleton is coming home: Matt Weston wird als erster Brite Olympiasieger in der von Briten erfundenen Sportart mit klarem Vorsprung vor zwei Deutschen. Axel Jungk holt wie vier Jahre zuvor Silber, und Titelverteidiger Christopher Grotheer feiert nach einer Verletzung ein Comeback in Bronze.
  • Gefallener Engel in der Herren-Kür: Während Vize-Weltmeister Michail Schaidorow das erster Gold für Kasachstan im Eiskunstlaufen (und das zweite Gold nach Wladimir Smirnow bei Winterspielen insgesamt) gewinnt, stürzt Sprungwunder Ilia Malinin aus den USA mit einer saft- und kraftlosen Kür vom achten auf den ersten Platz ab.